LV-Trainer – Therapiehunde

Name: Gisela Schmölz (Email: lvt-therapiehunde@oegv-noe.at)
Geb.: 25.3.1960 in St. Martin/Lofer (Salzburg)
Berufsausbildung: Bürokauffrau
Seit 1993 selbstst. Handelsvertreterin
verheiratet

Mit Costa u. Rica war ich bei den Turnieren in Obedience (GH 3) national, so wie auch international sehr erfolgreich.

Seit 2001 beschäftige ich mich sehr intensiv mit der Therapiehunde- Arbeit. Da meine beiden Hunde sowohl tolle Sport- als auch Therapiehunde waren, konnte ich in den verschiedensten Institutionen Erfahrungen sammeln: ich kann auf über 1.000 geleistete Einsätze (Geriatrie, Kindergärten, Sonderschulen, Schulen, Werkstätten usw.) zurückblicken, aber auch noch meinem Lieblingsport Obedience nachgehen.

Gleichzeitig habe ich den Handicap-Breitensport in Österreich in der heutigen Form ins Leben gerufen und eine ÖKV Prüfungsordnung in Zusammenarbeit mit Herrn Bernd Hüppe erstellt. Dieser Sport wird von Special-Olympics Austria bei unseren Turnieren unterstützt.

Die Arbeit mit Menschen und Hunden und ihren verschiedensten Bedürfnissen begeistert mich immer wieder aufs Neue. Es ist schön zu sehen, wie sich diese Menschen über unsere Besuche und Aktivitäten freuen und wir ihnen auch oft ein herzliches Lachen entlocken können.

Für meine Arbeit als Therapiehundeführerin erhielt ich 2002 und 2004 die außerordentliche Würdigung des Wiener Stadtschulrates für besonderes Engagement im Einsatz von Therapiehunden.

Weiters die Ehrenurkunde vom Bundesministerium für Soziales für meine Arbeit im Sonderschulbereich mit meinen beiden Therapiehunden im Rahmen der Aktion „Freiwillige bewegen Österreich“.

2002 bekamen wir unseren 3. Golden Retriever namens Coralie, die heute Costa u. Rica würdig in der Therapiehunde Arbeit vertritt.
Meine Arbeit als ÖGV- LV-Trainerin für Therapiehunde
Ich möchte meine Erfahrungen, die ich in intensiver Zusammenarbeit mit Frau Dir. Dr. Eva Fuchswans (leitende Direktorin vom Geriatriezentrum am Wienerwald- GZW) und Frau Renate Bugledits gewonnen habe, an alle unsere auszubildenden HundebesitzerInnen und Trainerinnen weitergeben.
Wir müssen darauf achten, dass wir nur gute Therapiehunde-Teams für die verschiedensten Einsatzgebiete ausbilden- in Theorie und Praxis- und diese Teams dabei unterstützen, gute Teams für Besuchsdienste, Animationen und Teams, die sich einem Therapeuten zu Verfügung stellen, zu werden.
Wichtig ist, dass unsere TherapiehundeführerInnen ihre Hunde genau kennen und „lesen“ können und sich immer um das Wohl ihrer Hunde kümmern. Es genügt nicht, dass der Hund geeignet ist, es muss auch der führende Mensch geeignet sein- es heißt nicht umsonst „Therapiehundeteam“. Wir wollen keine Hunde ausbilden, die sich alles gefallen lassen müssen, sondern wir wollen Teams, in denen sich einer auf den anderen verlassen kann.
Bei den Therapiehunden gibt es keine Bundestrainer, sondern eine Kommission und ich werde mit dieser eng zusammen arbeiten.

Zur Ausbildung zum ÖKV -ÖGV Therapiehundeteam benötigt man:

Bestandene BH oder höhere Prüfung
Eignungsprüfung: keine Vorkenntnisse
Nach bestandener Eignungsprüfung nimmt man an der Ausbildung teil, die aus Theorie und Praxis besteht.
Der/die AusbildungstrainerIn muss das Team zur Prüfung frei gegeben, erst dann kann es zur Abschlussprüfung antreten.

Nach bestandener Prüfung bekommt man eine Urkunde und einen Ausweis.